Das Deutschlandticket kostet seit dem 1. Januar 2026 63,00 € pro Monat und bietet uneingeschränkten Zugang zu Nah- und Regionalverkehrsmitteln in ganz Deutschland. Für Unternehmen gibt es attraktive Jobticket-Optionen, bei denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanziell profitieren können.
Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter:
- Arbeitgeberzuschuss von mindestens 25 % (15,75 €) reduziert den Ticketpreis durch einen zusätzlichen 5 %-Rabatt auf 59,85 €.
- Mitarbeiter zahlen maximal 44,10 €.
- Steuer- und sozialversicherungsfrei, wodurch Unternehmen Kosten sparen.
Herausforderungen bei der Einführung:
- Budgetprobleme: Arbeitgeber müssen mindestens 15,75 € pro Mitarbeiter übernehmen, was bei größeren Teams hohe Kosten bedeutet.
- Verwaltungsaufwand: Physische Karten und manuelle Prozesse erschweren die Abwicklung.
- Veraltete Technik: Fehlende digitale Tools führen zu Fehlern und hohem Zeitaufwand.
Lösungen:
- TicketPlus+: Eine digitale Plattform, die Prozesse automatisiert und den Verwaltungsaufwand um bis zu 90 % senkt.
- Flexibilität: Optionen wie Self-Onboarding, HR-Tool-Integration und CSV-Upload erleichtern die Einführung in Unternehmen jeder Größe.
Mit den richtigen Tools und Modellen (z. B. Entgeltumwandlung) lässt sich das Deutschlandticket effizient umsetzen, was sowohl die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht als auch die Unternehmensziele unterstützt.
Das Deutschlandticket als Mitarbeiter-Benefit | Vorteile und Umsetzung
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Häufige Probleme bei der Einführung von Jobtickets
Trotz aller Vorteile scheitert die Umsetzung des Deutschlandtickets in vielen Unternehmen an praktischen Herausforderungen. In einem Webinar hat Laurin drei Hauptprobleme aufgezeigt, die HR-Abteilungen besonders zu schaffen machen: Budgetbeschränkungen, hoher Verwaltungsaufwand und veraltete Technik.
Begrenztes Budget
Ein großes finanzielles Hindernis ist die Mindestbeteiligung von 25 %, die Arbeitgeber leisten müssen, um den 5 %-Rabatt auf das Ticket zu erhalten [3][1]. Bei einem Ticketpreis von 63,00 € entspricht das mindestens 15,75 € pro Mitarbeiter und Monat [3][2]. Für ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern summiert sich das auf 1.575 € monatlich oder 18.900 € pro Jahr. Viele Geschäftsführungen sehen sich nicht in der Lage, diese zusätzlichen Kosten zu tragen, sei es aus Budgetgründen oder weil andere Projekte Vorrang haben.
Zeitaufwendige Prozesse und Papierkram
In Städten wie München und Berlin können Jobtickets nur als physische Chipkarten ausgegeben werden, da digitale Alternativen fehlen. Das bedeutet für HR-Teams: Karten einzeln bestellen, kuvertieren und per Post an die Mitarbeiter versenden – ein zeitintensiver und ressourcenbindender Prozess. Zusätzlich müssen Belege und Kaufnachweise für mögliche Finanzamtsprüfungen archiviert werden [5][7], und die monatlichen Zuschüsse müssen im Lohnkonto dokumentiert werden [2][7]. Digitale Lösungen könnten hier enorm entlasten und den Aufwand erheblich reduzieren [8].
Veraltete Technik
Ein weiteres großes Problem sind alte Verwaltungssysteme. Viele Verkehrsbetriebe bieten keine modernen Admin-Portale an, was die Arbeit für HR-Teams erschwert. Ohne digitale Tools müssen Kündigungen manuell nachverfolgt, Preisänderungen eigenständig umgesetzt und Mitarbeiterwechsel individuell bearbeitet werden. Solche Prozesse sind nicht nur zeitaufwendig, sondern auch fehleranfällig. Studien zeigen, dass 75–80 % der Veränderungsprojekte scheitern [9], oft weil die technische Infrastruktur unzureichend ist oder Mitarbeiter mit den veralteten Systemen überfordert sind. Besonders ältere Beschäftigte haben hier Schwierigkeiten: Fast zwei Drittel der über 80-Jährigen in Deutschland nutzen kein Internet [8].
3 Wege, das Deutschlandticket zu bezahlen

Deutschlandticket Kostenvergleich: 3 Finanzierungsmodelle für Arbeitgeber
Arbeitgeber können zwischen drei grundlegenden Modellen wählen, um die Kosten für das Deutschlandticket zu managen und steuerliche Vorteile zu nutzen. Jedes Modell wirkt sich unterschiedlich auf die Kostenverteilung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie auf die steuerliche Behandlung aus. Mit TicketPlus+ können Unternehmen alle Modelle effizient und automatisiert verwalten.
Vollständige Arbeitgeberzahlung
Hier übernimmt der Arbeitgeber die gesamten Ticketkosten. Wenn der Arbeitgeber mindestens 25 % des Ticketpreises übernimmt, gewährt der Verkehrsverbund einen 5 %-Rabatt [1][2]. So sinkt der Preis von 63,00 € auf 59,85 € pro Mitarbeiter und Monat [1][2]. Das Ticket ist für die Mitarbeiter vollständig steuer- und sozialversicherungsfrei, geregelt durch § 3 Nr. 15 EStG [2][4].
Für die Mitarbeiter ist dies ein echter Zusatznutzen, da das Ticket zusätzlich zum Gehalt gewährt wird. Bei 100 Mitarbeitern belaufen sich die monatlichen Kosten für das Unternehmen auf 5.985 €. Zum Vergleich: Eine Gehaltserhöhung, die den Mitarbeitern netto 63,00 € bringt, würde den Arbeitgeber etwa 126,00 € pro Person kosten [2]. Das Jobticket ist somit über 50 % günstiger als eine gleichwertige Gehaltserhöhung.
Geteilte Zahlung (Split Payment)
Beim Split-Payment-Modell teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Kosten. Der Arbeitgeber muss mindestens 15,75 € des Ticketpreises übernehmen, während der Mitarbeiter maximal 44,10 € pro Monat zahlt [1][3]. Der Arbeitgeberanteil bleibt dabei steuer- und sozialversicherungsfrei [2].
Dieses Modell ist besonders attraktiv für Minijobber, da bei ihnen eine Entgeltumwandlung nicht möglich ist [2]. Der Zuschuss zählt nicht zur 538-€-Verdienstgrenze, solange er zusätzlich zum regulären Gehalt gezahlt wird [6].
Entgeltumwandlung
Bei der Entgeltumwandlung trägt der Arbeitgeber keine direkten Kosten und spart sogar etwa 1,71 € pro Ticket durch reduzierte Sozialversicherungsbeiträge [2][5]. Für den Mitarbeiter liegen die Netto-Kosten bei ca. 38,00–43,00 €, abhängig von Steuerklasse und Wohnort [2][4].
Der Arbeitgeber übernimmt eine 25 %-Pauschalsteuer gemäß § 40 Abs. 2 EStG [2][4], spart aber gleichzeitig rund 21 % Sozialversicherungsbeiträge [4]. Ein zusätzlicher Vorteil für Mitarbeiter mit längeren Arbeitswegen: Die Pendlerpauschale bleibt vollständig erhalten und kann steuerlich geltend gemacht werden [6][2].
| Modell | Arbeitgeberkosten | Mitarbeiterkosten | Steuerliche Behandlung |
|---|---|---|---|
| Vollzahlung | 59,85 € | 0,00 € | Steuerfrei (§ 3 Nr. 15 EStG) |
| Split Payment | min. 15,75 € | max. 44,10 € | Arbeitgeberanteil steuerfrei |
| Entgeltumwandlung | 0,00 € (+ Pauschalsteuer) | ca. 38,00–43,00 € (netto) | 25 % Pauschalsteuer (§ 40 Abs. 2 EStG) |
Im nächsten Abschnitt wird detailliert auf die Funktionsweise der Entgeltumwandlung eingegangen.
So funktioniert die Entgeltumwandlung
Die Entgeltumwandlung ist ein gesetzlich geregeltes Verfahren, bei dem ein Teil des Bruttogehalts eines Mitarbeiters genutzt wird, um das Deutschlandticket zu finanzieren. Grundlage dafür ist § 40 Abs. 2 EStG, der sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern Vorteile durch reduzierte Sozialversicherungsabgaben bietet [2][4]. Im Folgenden werden die Berechnungen und steuerlichen Optionen näher erläutert.
So rechnet sich die Entgeltumwandlung
Die Berechnung der Entgeltumwandlung funktioniert wie folgt: Vom Bruttogehalt des Mitarbeiters werden 63,00 € abgezogen, die für das Deutschlandticket verwendet werden [2][4]. Da diese 63,00 € nicht mehr in die Bemessungsgrundlage einfließen, reduziert sich der Netto-Abzug auf etwa 38,00 bis 43,00 € – abhängig von Faktoren wie Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuer [2][4].
Auch der Arbeitgeber spart: Durch den Wegfall von Sozialversicherungsbeiträgen (ca. 21 % von 63,00 €) ergibt sich eine Ersparnis von rund 13,00 € [4]. Nach Abzug der pauschalen Steuer (ca. 10,00 €) und einer Servicegebühr von 1,00 € bleibt dem Arbeitgeber ein Netto-Vorteil von 1,71 € pro Ticket [2]. Im Vergleich dazu würde eine Gehaltserhöhung, die dem Mitarbeiter netto 63,00 € bringt, den Arbeitgeber etwa 126,00 € kosten [2].
Steueroptionen nach § 40 Abs. 2 EStG
Arbeitgeber haben die Wahl zwischen zwei Pauschalsteuer-Optionen.
- 15%-Variante: Diese Option verursacht keine zusätzlichen Kosten für den Arbeitgeber, reduziert jedoch die Pendlerpauschale des Mitarbeiters um 63,00 € [2].
- 25%-Variante: Hier entstehen dem Arbeitgeber zusätzliche Kosten von etwa 5,10 € pro Ticket, dafür bleibt die Pendlerpauschale des Mitarbeiters unverändert [2][4].
„Eine Kürzung der Pendlerpauschale muss nicht vorgenommen werden, wenn Sie als Arbeitgeber das Jobticket bzw. Zuschussleistungen zum Deutschlandticket pauschal mit 25 Prozent versteuern." – Sylvia Meier, Lexware Office
Die Wahl der Steueroption sollte gut abgewogen werden, da sie sowohl finanzielle als auch steuerliche Auswirkungen für beide Seiten hat.
Rechtliche Anforderungen
Damit die Entgeltumwandlung korrekt umgesetzt wird, ist mit jedem Mitarbeiter eine Zusatzvereinbarung abzuschließen [2]. Diese regelt die Details zur Gehaltsumwandlung und deren steuerliche Behandlung. Zusätzlich müssen die entsprechenden Unterlagen – wie Kaufbelege oder Bestätigungen des Verkehrsverbunds – im Lohnkonto dokumentiert werden [2][5]. Entscheidet sich der Arbeitgeber für die 25%-Pauschalsteuer, entfällt die Meldepflicht in Zeile 17 der Lohnsteuerbescheinigung [2][4].
Diese rechtlichen Anforderungen bilden die Grundlage für eine effiziente Verwaltung, insbesondere in Verbindung mit automatisierten Lösungen wie TicketPlus+, die im nächsten Abschnitt näher beschrieben werden.
Wichtig: Dieser Text ersetzt keine steuerliche Beratung. Unternehmen sollten alle Details mit ihrem Steuerberater oder Lohnbüro klären [2].
Ticketverwaltung mit TicketPlus+
TicketPlus+ macht die Verwaltung des Deutschlandtickets einfacher und effizienter, indem es den gesamten Prozess von der Einführung bis zur Abrechnung automatisiert. Die Plattform arbeitet nahtlos mit über 50 HR-Tools wie Personio, Workday, SAP und Factorial zusammen. Das spart enorm viel manuellen Aufwand, der bei traditionellen Anbietern wie der Deutschen Bahn oft anfällt. Während DB-Kunden beispielsweise einen Firmencode eingeben und ein separates Kundenkonto anlegen müssen, funktioniert TicketPlus+ komplett browserbasiert – ohne App-Download oder zusätzliche Registrierung.
Flexibles Onboarding: 3 Optionen
TicketPlus+ bietet Unternehmen drei praktische Möglichkeiten, um Mitarbeiter in das System aufzunehmen.
- Self-Onboarding: Mitarbeiter können sich über einen Link oder QR-Code selbst registrieren. Diese Methode eignet sich besonders gut für interne Plattformen. Dabei geben sie ihre Daten ein und unterschreiben digital die Vereinbarung zur Entgeltumwandlung. Der Admin muss nur noch per Klick zustimmen.
- HR-Tool-Integration: Hier übernimmt das System das gesamte On- und Offboarding. Neue Mitarbeiter werden automatisch hinzugefügt, während bei Kündigungen das Ticket sofort deaktiviert wird. Auch bei Elternzeit oder längerer Krankheit lässt sich das Ticket bequem per Dropdown pausieren.
- CSV-Upload: Für größere Datenmengen steht die Möglichkeit des Massenuploads per CSV-Datei zur Verfügung.
Funktionen des Admin-Dashboards
Das Admin-Dashboard bietet eine klare Übersicht über alle wichtigen Daten: die Anzahl der Mitarbeiter, ausgestellte Tickets im aktuellen Monat, geplante Tickets für den nächsten Monat und eine Jahresübersicht. Admins können Tickets individuell verwalten, sei es durch Entgeltumwandlung oder Split Pay. Mit nur einem Klick lassen sich Tickets aktivieren, pausieren oder kündigen – entweder für einzelne Mitarbeiter oder für alle gleichzeitig. Für Unternehmen ohne direkte HR-Tool-Integration gibt es eine Export-Funktion für die monatliche Lohnabrechnung. Die Kosten sind übersichtlich: 1,00 € pro E-Mail-Adresse im System, unabhängig davon, ob das Ticket aktiv ist.
Besondere Features von TicketPlus+
TicketPlus+ punktet mit einzigartigen Funktionen, die den Alltag für Unternehmen und Mitarbeiter erleichtern. Ein Highlight ist die 24-Stunden-Pausetaste: Mitarbeiter können ihr Ticket jederzeit bis 24 Stunden vor Monatsende pausieren. Das ist deutlich flexibler als die Kündigungsfrist des Standard-Deutschlandtickets, die bis zum 10. des Vormonats gilt.
Zusätzlich gibt es monatlich kostenlose Gutscheine für Services wie Miles (5,00 € Carsharing), Bolt, Tier, Lime (15 Freiminuten und 3 Unlocks für E-Bikes und Scooter im Wert von bis zu 7,00 €) sowie Zalando. Diese Extras sind komplett kostenfrei – sowohl für die Firma als auch für die Mitarbeiter. Kein Wunder, dass TicketPlus+ mit 4,1 Sternen die meistgenutzte Deutschlandticket-App im App Store ist und bereits über 150.000 Downloads verzeichnet.
Warum TicketPlus+ die beste Wahl ist
TicketPlus+ bietet eine clevere Kombination aus Kosteneffizienz und einfacher Handhabung – perfekt für Unternehmen jeder Größe. Für Mitarbeiter bedeutet das: Sie zahlen im Schnitt nur etwa 38,00 € netto, während Unternehmen von einer Plattform profitieren, die den administrativen Aufwand um bis zu 90 % senken kann [2]. Diese Mischung aus finanziellen Vorteilen und Zeitersparnis macht TicketPlus+ zu einer smarten Lösung für moderne Unternehmen.
Ein Blick in die Praxis zeigt, wie effektiv TicketPlus+ sein kann: Die apoBank konnte nach der Einführung von TicketPlus+ ihren administrativen Aufwand um 90 % reduzieren und erreichte dabei eine beeindruckende Nutzungsrate von über 95 % bei den Mitarbeitern [2]. Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Wechsel von manuellen Prozessen hin zu digitalen Lösungen echte Mehrwerte schafft.
Ein weiterer Pluspunkt: Das Deutschlandticket fällt nicht unter die 50,00-€-Sachbezugsgrenze. Dadurch kann es zusätzlich zu anderen Angeboten wie Wellpass oder Urban Sports Club bereitgestellt werden [5]. Die browserbasierte Lösung ist flexibel und funktioniert bereits ab einem einzigen Mitarbeiter – ideal sowohl für Start-ups als auch für große Unternehmen.
Mit 4,1 Sternen im App Store und über 150.000 Downloads ist TicketPlus+ zudem die beliebteste App für das Deutschlandticket.
„Das Deutschland-Jobticket können Arbeitgeber nicht nur komplett steuerfrei bereitstellen, die Kosten reduzieren sich sogar von 63 Euro auf 59,85 Euro, wenn ihr Deutschlandticket-Arbeitgeberzuschuss mindestens 25 % beträgt." – NAVIT [2]
FAQs
Wie wird das Deutschlandticket über die Entgeltumwandlung abgerechnet?
Bei der Entgeltumwandlung wird der Betrag für das Deutschlandticket direkt vom Bruttogehalt des Mitarbeiters abgezogen. Das bedeutet, der Mitarbeiter spart Sozialabgaben und zahlt netto etwa 38 € für das Ticket. Der genaue Betrag kann je nach Steuerklasse, Bundesland und Kirchensteuersatz variieren.
Das Unternehmen trägt eine Pauschalsteuer von 15 % gemäß § 40 Abs. 2 EStG und reduziert gleichzeitig seine eigenen Sozialversicherungsbeiträge. Für den Arbeitgeber entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten – im Gegenteil, es kann sogar zu einer kleinen finanziellen Entlastung kommen.
Welche Vorteile bietet TicketPlus+ gegenüber traditionellen Jobticket-Anbietern?
TicketPlus+ bringt frischen Wind in die Verwaltung des Deutschlandtickets und hebt sich klar von traditionellen Anbietern ab. Die Plattform setzt auf eine komplett digitale Verwaltung, die über ein zentrales Dashboard gesteuert wird. Mitarbeitende können sich unkompliziert anmelden – sei es per Link, über die Synchronisation mit einem HR-Tool oder durch den Upload einer CSV-Datei. Besonders praktisch: Tickets lassen sich bis zu 24 Stunden vor Monatsende pausieren, was deutlich flexibler ist als die übliche Kündigungsfrist zum 10. des Vormonats.
Ein weiteres Highlight sind die monatlichen Gratis-Gutscheine für Mobilitätsdienste wie Miles, Bolt, Tier, Lime und Zalando. Dazu kommt ein Sharing-Guthaben, das für E-Bikes, Carsharing oder Scooter genutzt werden kann. Und das Beste: Bei TicketPlus+ entfällt der postalische Versand, ebenso wie der Einsatz physischer Chipkarten – alles läuft digital. Es gibt keine Vorgaben zur Mindestmitarbeiterzahl, und das Angebot liegt außerhalb der 50-€-Sachbezugsgrenze, was bedeutet, dass Unternehmen diesen Service als steuerfreien Benefit anbieten können.
Im Gegensatz zu den oft starren Prozessen und begrenzten Zusatzleistungen herkömmlicher Anbieter bietet TicketPlus+ eine flexible, digitale und umweltfreundliche Lösung. Damit können Unternehmen ihren Mitarbeitenden moderne Mobilitätsvorteile bieten – ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
Welche steuerlichen Vorteile bietet das Deutschlandticket für Arbeitgeber?
Arbeitgeber haben zwei attraktive Optionen, um das Deutschlandticket ihren Mitarbeitenden anzubieten: steuerfrei mit einem Zuschuss von mindestens 25 % des Ticketpreises oder durch eine Entgeltumwandlung gemäß § 40 Abs. 2 EStG. Bei der Entgeltumwandlung wird das Ticket mit einer Pauschalsteuer von 15 % oder 25 % versteuert, bleibt jedoch für die Mitarbeitenden steuerfrei.
Ein zusätzlicher Vorteil für Unternehmen: Sie sparen Sozialversicherungsbeiträge. Das macht das Deutschlandticket nicht nur zu einem Anreiz für nachhaltige Mobilität, sondern auch zu einer wirtschaftlich interessanten Lösung.