Ab Januar 2026 kostet das Deutschlandticket 63 € pro Monat – ein Anstieg von 28,6 % seit der Einführung im Mai 2023 (49 €). Bereits im Januar 2025 wurde der Preis auf 58 € erhöht. Hauptgrund für die erneute Anpassung ist eine prognostizierte Finanzierungslücke von 800 Millionen Euro im Jahr 2026, trotz jährlicher Zuschüsse von Bund und Ländern in Höhe von 3 Milliarden Euro. Steigende Energiekosten, höhere Löhne und Inflation treiben die Kosten der Verkehrsunternehmen nach oben.
Was bedeutet das für dich?
- Flexibilität bleibt: Monatlich kündbar und bundesweit gültig.
- Neue Features: Anbieter wie TicketPlus+ bieten Pausenfunktionen und monatliche Sharing-Guthaben (E-Bikes, Scooter, Carsharing) im Wert von bis zu 12 €.
- Familien: Zusätzliche Kosten von 120–180 € jährlich, aber weiterhin günstiger als viele frühere regionale Abos.
Ab 2027 erfolgt die Preisgestaltung automatisch durch einen Kostenindex, der Lohn- und Energiekosten berücksichtigt. Die langfristige Finanzierung des Tickets ist bis 2030 gesichert.
Deutschlandticket 2026: 63 Euro – ist das zu teuer? | BR24

Die Preiserhöhung: Von 49 € auf 63 €

Deutschlandticket Preisentwicklung 2023-2027: Von 49€ auf 63€
Wann sich die Preise änderten
Der Preis des Deutschlandtickets wurde in zwei Etappen erhöht. Als das Ticket im Mai 2023 eingeführt wurde, lag der Preis bei 49 € monatlich – ein Angebot, das bundesweit auf große Zustimmung stieß. Doch bereits im Januar 2025 wurde der Preis auf 58 € angehoben, und ab dem 1. Januar 2026 kostet das Ticket nun 63 € pro Monat [1].
Die Entscheidung zur Erhöhung auf 63 € wurde am 18. September 2025 nach einer Sonderkonferenz der Landesverkehrsminister in München bekannt gegeben [1][9]. Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert erklärte dazu:
"In einer sehr harten Verhandlungsrunde haben wir es geschafft, den zur Diskussion stehenden Preis von 64 Euro auf immerhin 63 Euro zu senken." [9]
Diese Preisentwicklung spiegelt die wirtschaftlichen Herausforderungen wider, denen die Verkehrsunternehmen gegenüberstehen. Im nächsten Abschnitt schauen wir uns die Gründe für die Preisanpassung genauer an.
Warum der Preis gestiegen ist
Die Preiserhöhung basiert auf wirtschaftlichen Zwängen. Obwohl Bund und Länder jährlich 3 Milliarden Euro an Zuschüssen bereitstellen, reicht diese Summe nicht aus, um die Kosten zu decken. Gleichzeitig sind die Betriebskosten deutlich gestiegen. Höhere Personalkosten durch Tarifabschlüsse und eine Inflation von etwa 10,2 % zwischen 2023 und 2025 belasten die Verkehrsunternehmen zusätzlich [6].
Ein weiterer Faktor ist, dass das Deutschlandticket erheblich günstiger ist als viele der früheren Abo-Modelle. Das hat zu erheblichen Einnahmeverlusten bei den Verkehrsbetrieben geführt [1][8]. Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes, brachte die Problematik treffend auf den Punkt:
"Wir würden mit einem unglaublich beliebten Ticket dastehen, aber ohne Züge mehr. Das will niemand in diesem Land." [3][7]
Die Erhöhung auf 63 € soll helfen, etwa 600 Millionen Euro der Finanzierungslücke zu schließen. Die verbleibenden 200 Millionen Euro sollen durch Einsparungen und Effizienzsteigerungen bei den Verkehrsverbünden gedeckt werden [5]. Ab 2027 wird der Preis zudem automatisch an einen Kostenindex angepasst, der Lohn- und Energiekosten berücksichtigt [1][4].
Was du trotz der 63 € weiterhin bekommst
Auch wenn der Preis für das Deutschlandticket gestiegen ist, bleiben die wichtigsten Vorteile unverändert. Du kannst weiterhin unbegrenzt Busse, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen sowie Regionalzüge in ganz Deutschland nutzen. Das Prinzip „Ein Ticket für alles“ gilt nach wie vor bundesweit, und die Vertragslaufzeit bleibt flexibel. Besonders für Familien, die je nach Jahreszeit unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse haben, ist diese Flexibilität ein großer Pluspunkt. Trotz der Preiserhöhung ist das Deutschlandticket oft deutlich günstiger als frühere regionale Monatsabos. Schauen wir uns genauer an, wie diese Vorteile im Alltag wirken.
Bundesweite Gültigkeit und monatliche Kündbarkeit
Mit rund 14 Millionen Nutzern hat sich das Deutschlandticket als beliebte und praktische Lösung etabliert. Bund und Länder sichern die Finanzierung bis 2030 mit jährlich 3 Milliarden Euro, was langfristige Stabilität und Planungssicherheit gewährleistet. Außerdem bleibt die monatliche Kündbarkeit bestehen – du kannst also flexibel entscheiden, ob du das Ticket weiternutzen möchtest.
Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes, unterstrich die Bedeutung dieser Einigung:
„Mit der Regelung, die jetzt steht, wird ein ‚Flickenteppich‘ verhindert. Hinzu kommt jetzt Planungssicherheit bis 2030." [3]
Ein zusätzliches Highlight: Bei Anbietern wie TicketPlus+ kannst du dein Ticket sogar bis 24 Stunden vor Monatsende pausieren. Das ist besonders praktisch, wenn du beispielsweise in den Ferien unterwegs bist oder deine Familie das Ticket vorübergehend weniger braucht.
Vorteile für Familien
Gerade für Familien bietet das Deutschlandticket unschlagbare Vorteile. Ob für den Schulweg, einen Wochenendausflug oder den Besuch bei Verwandten – mit nur einem Ticket bist du in ganz Deutschland mobil. Studien zeigen, dass immer mehr Menschen das Ticket als echte Alternative zum Auto sehen.
Auch wenn einige regionale Verkehrsverbünde ihre Preise 2026 anpassen – der VBB plant eine Erhöhung um 6 %, der VRR um 5 % – bleibt das Deutschlandticket für viele Familien die günstigere und bequemere Wahl. Marie vom Blog Deutschlandticket.de bringt es auf den Punkt:
„Das Deutschlandticket bleibt eine der günstigsten Möglichkeiten, flexibel und klimafreundlich mit Bus und Bahn in ganz Deutschland unterwegs zu sein." [2]
Zusätzlich gibt es bei TicketPlus+ monatlich kostenlose Sharing-Vorteile im Wert von bis zu 12 € für E-Bikes, Scooter und Carsharing. Das macht den Alltag für Familien nicht nur flexibler, sondern gleicht die Preiserhöhung teilweise aus.
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Warum TicketPlus+ bei 63 € deine beste Wahl ist
Mit einem monatlichen Preis von 63 € stellt sich die Frage: Was bekommst du für dein Geld? Zwar kostet das Deutschlandticket bei allen Anbietern gleich, doch die Zusatzleistungen unterscheiden sich enorm. TicketPlus+ sticht durch exklusive Features hervor, die besonders Familien entlasten und den Preisanstieg abfedern.
Was TicketPlus+ besonders macht
TicketPlus+ zeigt, dass es mehr als nur ein Ticket ist – es bietet praktische Extras, die den Alltag erleichtern.
Der größte Vorteil? Du kannst dein Abo bis 24 Stunden vor Monatsende pausieren – mit nur einem Klick in der App. Das ist ideal für Familien, bei denen sich Pläne schnell ändern können, sei es wegen Ferien, Krankheit oder spontaner Reisen. So behältst du die Kontrolle über deine Mobilitätskosten.
Außerdem bietet TicketPlus+ moderne Zahlungsmethoden wie PayPal, Apple Pay, Google Pay und Kreditkarte. Dein Ticket landet direkt in der App und in deinem Apple oder Google Wallet – ohne komplizierte Formulare.
Als Neukunde erhältst du einen 20-€-Willkommensbonus und monatlich bis zu 12 € Sharing-Guthaben. Das umfasst 15 Freiminuten und 3 Freischaltungen für E-Bikes und E-Scooter von Bolt, Dott und TIER sowie einen 5-€-Gutschein für MILES Carsharing. Dadurch kostet dich der erste Monat effektiv nur 43 €. Diese Vorteile machen den Alltag einfacher: Ob dein Kind schnell zum Sport muss oder du spontan Besorgungen erledigen willst – die Sharing-Angebote sind bereits inklusive.
TicketPlus+ im Vergleich zu anderen Anbietern
Ein Blick auf die Features zeigt, wie TicketPlus+ im Vergleich zu anderen Anbietern abschneidet:
| Feature | TicketPlus+ | Deutsche Bahn / BVG / MVG |
|---|---|---|
| Pausieren möglich | Ja (bis 24h vorher) | Nein (Kündigung nötig) |
| Willkommensbonus | 20 € | Keiner |
| Monatliche Extras | Bis zu 12 € Sharing-Guthaben | Keine |
| Zahlungsmethoden | PayPal, Apple Pay, Google Pay, Kreditkarte | Meist nur SEPA-Lastschrift |
Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren, die eigene Tickets benötigen, machen diese Extras einen echten Unterschied. Die TicketPlus+-App wurde von CHIP mit „Sehr gut" bewertet – vor allem die Pausenfunktion erhielt viel Lob. Weitere Details findest du im Anbietervergleich.
Wenn du Wert auf Flexibilität und praktische Vorteile legst, ist TicketPlus+ die richtige Wahl.
Was dich nach 2026 erwartet
Nachdem wir die Gründe für die Preiserhöhung beleuchtet haben, schauen wir jetzt darauf, was dich nach 2026 erwartet.
Die Anhebung auf 63 € ist nicht das Ende der Fahnenstange. Ab 2027 wird der Preis des Deutschlandtickets durch ein indexbasiertes System angepasst. Anstelle jährlicher politischer Diskussionen regelt ein Kostenindex die zukünftigen Preisanpassungen automatisch. Dieser Index berücksichtigt vor allem Faktoren wie Personalkosten (Lohnerhöhungen), Energiepreise (Strom und Kraftstoffe) sowie allgemeine Betriebskosten.
Jährliche Preisanpassungen ab 2027
Die genaue Formel für diese Anpassungen wird im Frühjahr 2026 festgelegt. Experten gehen davon aus, dass die monatlichen Kosten durch den Mechanismus um etwa 2 bis 4 € steigen könnten. Ein Dämpfungsfaktor sorgt jedoch dafür, dass es keine drastischen Preissprünge gibt. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter erklärt dazu:
„Die Nutzer und Verkehrsunternehmen hätten dann Klarheit" [1]
Für Familien bedeutet das, dass sie mit regelmäßigen, aber überschaubaren Erhöhungen rechnen müssen. Besitzt eine Familie beispielsweise drei Tickets, könnten sich die zusätzlichen Kosten ab 2027 auf etwa 72 bis 144 € pro Jahr summieren. Ein Vorteil bleibt jedoch: Mit deinem TicketPlus+-Abo kannst du dein Ticket bis 24 Stunden vor Monatsende pausieren, falls die Kosten in bestimmten Monaten dein Budget übersteigen – etwa während der Sommerferien. Neben den jährlichen Anpassungen bleibt auch die langfristige Finanzierung entscheidend, um die Stabilität des Angebots zu sichern.
Langfristige Finanzierung und Stabilität
Die Finanzierung des Deutschlandtickets ist bis 2030 gesichert, da Bund und Länder jeweils 1,5 Milliarden Euro jährlich bereitstellen [3][7]. Damit bleibt das Ticket bestehen, und die Verkehrsinfrastruktur wird weiterhin unterstützt. Wie Anke Rehlinger betont, gewährleistet diese finanzielle Grundlage die Stabilität des Betriebs auch in den kommenden Jahren.
Die Preisanpassungen tragen dazu bei, den reibungslosen Betrieb aufrechtzuerhalten – von der Wartung der Züge bis hin zu fairen Gehältern für das Personal. So bleibt die Mobilität für dich auch in Zukunft planbar und flexibel. Mit TicketPlus+ kannst du dich selbst bei regelmäßigen Preisänderungen auf ein hohes Maß an Flexibilität und Planungssicherheit verlassen.
Fazit
Auch mit einem Preis von 63 € pro Monat bleibt das Deutschlandticket eine attraktive Möglichkeit, deutschlandweit mobil zu sein – ideal für Familien und Pendler. Es bietet unbegrenzte Fahrten in ganz Deutschland, sei es mit der U-Bahn in Berlin oder dem Regionalzug in Bayern. Besonders für Familien kann das Ticket erhebliche Einsparungen bringen: Bis zu 1.000 € bis 2.000 € pro Jahr im Vergleich zu den Kosten eines Zweitwagens[10].
Zusätzlich wird das Angebot durch die Vorteile von TicketPlus+ noch interessanter. Mit TicketPlus+ kannst du dein Abo bis zu 24 Stunden vor Monatsende pausieren, bequem per PayPal, Apple Pay, Google Pay oder Kreditkarte zahlen und monatliche Sharing-Guthaben von bis zu 12 € für E-Bikes, Scooter und Carsharing nutzen. Diese Extras helfen dir, deine Mobilitätskosten weiter zu senken.
Mit einer gesicherten Finanzierung bis 2030[3] und bereits rund 14 Millionen Nutzern, die das Ticket nutzen[1][3], ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um deine Mobilität zukunftssicher zu machen. Hol dir dein Deutschlandticket direkt bei TicketPlus+ und lade die App für iOS oder Android herunter. Mach den ersten Schritt in eine flexiblere, stressfreie Mobilität!
FAQs
Warum lohnt sich das Deutschlandticket auch nach der Preiserhöhung auf 63 Euro noch?
Auch nach der Preiserhöhung auf 63 € bleibt das Deutschlandticket eine der attraktivsten Optionen für den Nah- und Regionalverkehr – vor allem für Familien. Es bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis: Mit einer deutschlandweiten Flatrate für Bus, Bahn und Co. sparst Du im Vergleich zu den laufenden Kosten eines Autos wie Benzin, Versicherung oder Wartung deutlich. Besonders praktisch: Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos mit, was das Ticket für Familien mit kleinen Kindern noch lohnenswerter macht.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist die bundesweite Gültigkeit. Ob S-Bahn, U-Bahn, Regionalzug oder Bus – mit dem Deutschlandticket kommst Du überall hin, ohne Dir Gedanken über zusätzliche Kosten machen zu müssen. Gleichzeitig tust Du etwas Gutes für die Umwelt, denn weniger Autofahrten bedeuten auch weniger CO₂-Ausstoß.
Das flexible Abo-Modell, das sich monatlich kündigen lässt, macht das Ticket zudem zu einer stressfreien und umweltfreundlichen Lösung für verschiedenste Lebenssituationen.
Welche besonderen Vorteile bietet TicketPlus+ gegenüber anderen Anbietern des Deutschlandtickets?
TicketPlus+ punktet mit einer Kombination aus Flexibilität, attraktiven Extras und modernen Zahlungsmethoden. Ein großer Vorteil: Du kannst dein Abo bis 24 Stunden vor Monatsende pausieren – eine Option, die bei vielen anderen Anbietern fehlt. Zusätzlich profitieren Neukunden und Wechsler von einem 20-€-Bonus. Obendrauf gibt es jeden Monat 20-€-Gutscheine und 50 Freiminuten für Sharing-Dienste wie E-Scooter, E-Bikes oder Car-Sharing.
Die Bezahlung ist unkompliziert: Neben der klassischen Kreditkarte kannst du auch Apple Pay und Google Pay nutzen. Dein Ticket wird dir sofort nach dem Kauf bereitgestellt – keine Wartezeiten, kein Stress. Außerdem kannst du dein Abo jederzeit flexibel kündigen oder anpassen, was dir volle Kontrolle über deine Mobilitätskosten gibt.
Kurzum: TicketPlus+ verbindet Flexibilität, praktische Vorteile und einfache Handhabung – ideal für Familien und alle, die ein modernes und preiswertes Deutschlandticket suchen.
Wie wird der Preis des Deutschlandtickets ab 2027 berechnet?
Ab dem Jahr 2027 soll der Preis des Deutschlandtickets jährlich auf Basis eines speziellen Kosten-Indexes angepasst werden. Dieser Index berücksichtigt unter anderem die Entwicklung von Lohn- und Energiekosten. Die endgültige Ausgestaltung des Indexes wird bis Herbst 2025 von der Verkehrsministerkonferenz festgelegt. Damit soll sichergestellt werden, dass das Ticket langfristig finanzierbar bleibt, ohne dass jährlich neue politische Entscheidungen getroffen werden müssen.